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Schüleraustausch mit Italien

Schon seit 16 Jahren findet der Schüleraustausch zwischen Italien und dem Gymnasium Georgianum Hildburghausen statt und er ist damit schon zu einer kleinen Tradition in der Geschichte unserer Schule geworden. Er bietet nicht nur italienisch lernenden Schülern die Möglichkeit, eine Woche in einer italienischen Familie zu leben, einen italienischen Schüler aufzunehmen und sich somit nicht nur sprachlich weiterzubilden, sondern auch Schüler anderer Zweige und Kurse können an diesem Programm teilnehmen. Der Austausch findet mit einer einem Gymnasium entsprechenden Schule in Lanciano in den Abruzzen statt. Die Schüler und Lehrer dort sind stets freundlich und offen für die deutschen Schüler. Die Schule liegt nicht weit von den Bergen und auch nicht weit vom Meer. Es ist also eine wunderschöne Landschaft und es gibt viel zu sehen.
Der Austausch ist für jeden Schüler besonders sprachlich von großem Vorteil. Da nur die wenigsten der italienischen Schüler Deutsch sprechen können, werden zur Verständigung meist alle Sprachen benötigt, die die Schüler lernen und dadurch könne sie sich in diesen Fächern weiterbilden.
Außerdem lernen die Schüler durch die Kontakte zu den italienischen Partnern deren Kultur, Traditionen und Familienleben kennen.
Doch auch die italienischen Austauschpartner fühlen sich in Deutschland zumeist wohl. Vielen gefällt die Kultur, das Essen und das Bier. Der Aufwand, der durch die Beherbergung auch bei der Familie entsteht, wird durch die freundliche Art der Italiener wieder wettgemacht, und nicht selten wird gefragt, ob die netten Italiener nicht mal Urlaub in Deutschland machen wollen.
Alles in allem ist solch ein Schüleraustausch immer wieder eine neue, aufregende Erfahrung für alle Beteiligten, die, trotz der mit ihr verbundenen Strapatzen, ihr Geld und die Anstrengung wert ist. Er trägt dazu bei, die europäischen Völker enger aneinanderzuschweißen, und ist ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung. Hier noch einige Meinungen von Schülern zum Austausch.
 
Birte Alex
Lukas Bartenstein
Patrick Amthor
  
 
Leonard Schorr, 10c: Italien hat mir sehr gefallen. Das Programm an sich war auch in Ordnung, ich würde wenn, dann nur Kleinigkeiten verändern und war im großen und ganzen zufrieden. Meine Familie war auch sehr nett, sie hat mich behandelt wie ihren eigenen Sohn, und die Gastschwester war auch sehr nett.
 
Theresa Peters, 10c: Italien war für mich sehr lehrreich und schön. Im Programm war für meine Bedürfnisse zuviele Wandertouren enthalten, und die Tropfsteinhöhlentour ging mir auch etwas zu lange. Dafür hätten wir ruhig mehr Weinkellereien besichtigen dürfen. Meine Familie war cool, nur die anderen Italiener waren etwas gewöhnungsbedürftig.
 
Johannes Schilling, 10b: Italien war fantastisch und sehr interessant. Auf der Busfahrt hätten wir ruhig etwas öfter halten können. Das Programm an sich könnte man schon etwas interessanter gestalten, es war aber in Ordnung. Mit meinem Austauschschüler kam ich nicht so gut zurecht, aber dafür waren seine Mutter und seine Schwester voll ok, seinen Vater hab ich aber nie gesehen.
 
Valentin Müller, 10b: Ich würde auf jeden Fall nochmal mitmachen. In der Gastfamilie hab ich mich gut gefühlt, auch deshalb, weil sie sich so gut um mich gekümmert hat, und die Gastschülerin war mir ein guter Gast. Das Programm war größtenteils gut, nur einige Kleinigkeiten sollte man ändern. Die Italiener an sich waren allesamt sehr nett, haben uns herumgeführt und geholfen, wenn wir irgendetwas gebraucht haben, und waren auch sehr tolerant gegenüber einigen deutschen Angewohnheiten. Empfehlen würde ich den Austausch denjenigen, die kein Problem damit haben, für eine Woche in eine fremde Familie zu gehen und jemanden zu beherbergen.